Ars Neurochirurgica

Hemispasmus facialis

Beim Hemispasmus facialis besteht eine Bewegungsstörung der vom Nervus facialis innervierten Muskulatur. Dadurch kommt es zu unwillkürlichen kurzen oder auch länger anhaltenden Kontraktionen der Gesichtsmuskulatur. Die Prävalenz für diese Erkrankung liegt bei etwa 11 pro 100 000 Einwohner. Meistens liegt ein neurovaskulärer Konflikt dieser Erkrankung zu Grunde, welcher chirurgisch behandelt werden kann.

Beteiligte Arterie im neurovaskulären Konflikt Relative Häufigkeit in %1
PICA 35,4%
AICA 33,8 %
Vertebrobasiläre Arterie (VBA) mit PICA oder AICA 20%
Vertebrobasiläre Arterie alleine 3,1%

Referenzen


  1. Sindou M, Fischer C, Derraz S, Keravel Y, Palfi S. Microsurgical vascular decompression in the treatment of facial hemispasm. A retrospective study of a series of 65 cases and review of the literature. Neurochirurgie 1996 ;42(1):17-28.