Ars Neurochirurgica

Transkranielle Doppler-Sonografie

Die transkranielle Doppler-Sonografie ist ein Verfahren, welches am Patientenbett angewandt werden kann um die Blutflussgeschwindigkeit in den zerebralen Arterien zu messen. Durch Verwendung von niedrigen Frequenzen (~ 2 MHz) kann mit dem Ultraschall der knochen temporal durchdrungen werden, da der Knochen an dieser Stelle im Regelfall sehr dünn ausgeprägt ist1. Das Verfahren eignet sich besonders für die Messung der Blutflussgeschwindigkeit in den großen Hirngefäßen wie der Arteria cerebri anterior, Arteria cerebri media, Arteria cerebri posterior, Arteria carotis interna und der Arteria basilaris.

Anwendug der transkraniellen Dopplersonografie in der Neurochirurgie

In der Neurochirurgie findet das Verfahren insbesondere bei Patienten mit einer Subarachnoidalblutungen Anwendung und wird hier zur frühzeitigen Diagnostik von Vasospasmen verwendet.

Schematische Darstellung einer transkraniellen Dopplersonografie.
Schematische Abbildung einer transkraniellen Dopplersonografie. Abbildung adaptiert aus Neurology and neurosurgery illustrated e-book. Elsevier Health Sciences, 2010

Referenzen


  1. Lindsay, Kenneth W., Ian Bone, and Geraint Fuller. Neurology and neurosurgery illustrated e-book. Elsevier Health Sciences, 2010.