Ars Neurochirurgica

Stressulkus

Ein Stressulkus ist ein akut im Rahmen einer Stressreaktion auftretender Schleimhautschaden des Magens oder Duodenums.

Stressulkus in de Neurochirurgie

Das Risiko für Stressulzera in kritisch kranken Patienten mit ZNS Pathologien ist hoch1. ZNS Risikofaktoren beinhalten folgende intrakraniellen Pathologien1:

Das Risiko für Stressulzera ist in diesen Patienten erhöht, insbesondere wenn gleichzeitig eine langzeitige Steroidtherapie besteht1. Die Pathophysiologie für die ZNS Komponente sind nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass ZNS Pathologie, welche das Diencephalon und Hirnstamm involvieren, zu einer Reduktion des vagalen Outputs führt, was folglich zu einer Hypersekretion von Magensäure und Pepsin führt. Beispielsweise besteht ein Peak in der Pepsin und Magensäureproduktion 3-5 Tage nach einer ZNS Verletzung1.

Referenzen


  1. Handbook of Neurosurgery. Greenberg M, ed. 9th Edition. New York: Thieme; 2019.