Der Effekt von Barbituraten beruht unter anderem auf der Bindung an GABA-A-Rezeptoren. Barbiturate wie beispielsweise Thiopental oder Pentobarbital finden in der neurochirurgischen Intensivmedizin bei der Hirndrucktherapie Verwendung1.
Neuroprotektive Effekte
Barbituratkoma
Als "Barbituratkoma" bezeichnet man eine hochdosierte Barbiturattherapie, welche durch Burst Suppression im EEG gekennzeichnet ist5. In diesem Zustand kommt es zur maximalen Reduktion von CBF und CMRO26.
Referenzen
Handbook of Neurosurgery. Greenberg M, ed. 9th Edition. New York: Thieme; 2019 ↩ ↩ ↩ ↩
Flower, Oliver, and Simon Hellings. "Sedation in traumatic brain injury." Emergency medicine international 2012 (2012). ↩ ↩ ↩ ↩ ↩ ↩
Bullock R, Chesnut RM, Clifton G, et al. Guidelines for the Management of Severe Head Injury. 1995 ↩ ↩