Ars Neurochirurgica

Arteriovenöse Malformationen (AVM)

Bei arteriovenösen Malformationen handelt es sich um Konvolute pathologischer Gefäße, die eine Kurzschlussverbindung zwischen Arterie und Vene darstellen und somit kein Kapillarbett zur Versorgung von Nervenparenchym bilden. In Kombination mit dem noch relativ hohen arteriellen Druck und dem venösen Rückstau in den Gefäßen macht dies AVMs sehr anfällig für Blutungen.  Als Goldstandard in der Diagnostik von AVMs dient eine Angiographie und die Klassifikation erfolgt üblicherweise nach der Klassifikation von Spetzler und Martin.

Angiographie einer arteriovenösen Malformation

Angiographie einer AVM Spetzler Martin Grad 2 im Lobus frontalis