Sequestrektomie

Eine Sequestrektomie ist ein chirurgischer Eingriff, der die Entfernung eines Sequesters zum Ziel hat. Ein Sequester ist ein abgetrenntes Fragment eines Gewebes oder einer Struktur im Körper, das oftmals im Kontext von Bandscheibenvorfällen, insbesondere im lumbalen Bereich (Lendenwirbelsäule), von Bedeutung ist.

Klinische Relevanz

Bei einem lumbalen Bandscheibenvorfall kann es zum Austritt von Teilen des Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus) kommen, welcher sich dann als Sequester im Spinalkanal oder in der Nähe zu einer Nervenwurzel befinden kann und zu erheblichen Schmerzen bis hin zu neurologischen Ausfällen führen können.

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Artikel erstellt am · Alaric Steinmetz

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