Ars Neurochirurgica

Rapid Ventricular Pacing (RVP)

Unter Rapid Ventricular Pacing (RVP), auch als rapid pacing bezeichnet, versteht man ein Verfahren um eine kurzzeitige Unterbrechung des Blutflusses zu erreichen. Dieses Verfahren wird in der vaskulären Neurochirurgie angewandt um beispielsweise beim Aneurysmaclipping eine bessere Kontrolle in kritischen Momenten während der Operation zu erreichen. Hierbei wird über ein Katheter eine ventrikuläre Überstimulation durchgeführt, so dass der arterielle Blutfluss abnimmt. Der Einsatz von intraoperativem Rapid Ventricular Pacing benötigt einen erfahrenen neurovaskulären Chirurgen als auch ein spezialisiertes Anästhesieteam zur sicheren Durchführung1.

Intraoperatives rapid ventricular pacing (RVP)
Veränderung des arteriellen Blutflusses unter rapid ventricular pacing (RVP)

Referenzen


  1. Konczalla, J., Platz, J., Fichtlscherer, S., Mutlak, H., Strouhal, U., & Seifert, V. (2017). Rapid ventricular pacing for clip reconstruction of complex unruptured intracranial aneurysms: results of an interdisciplinary prospective trial, Journal of Neurosurgery JNS, 128(6), 1741-1752.