Aneurysma

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Als Aneurysma bezeichnet man eine pathologische, begrenzte irreversible Aufweitung der Wand eines Blutgefäßes. An den zerebralen arteriellen Gefäßen sind Aneurysmen bedingt durch die Hämodynamik meist an den Gefäßbifurkationen zu finden. Eine Ruptur eines Aneurysmas führt zu einer Subarachnoidalblutung. 20-30 % aller Aneurysmapatienten haben multiple intrazerebrale Aneurysmen[^2]

Einteilung von Aneurysmen

Anhand der Angioarchitektur können intrazerebrale Aneurysmen in folgende zwei Typen eingeteilt werden[^1]:

Aneurysmahals

Ursprünglich wurden Aneurysmen mit einem Hals über 4 mm als Aneurysmen mit einem weiten Hals angesehen. In der Literatur werden Aneurysmen mit einem Dom-Hals Ratio von weniger als 2 als weithalsig angesehen[^3].

Aneurysmaverkalkungen

Aneurysmen können im Verlauf der Zeit Kalkablagerungen entwickeln. Ungünstig gelegene Verkalkungen am Hals eines Aneurysmas können die chirurgische Versorgung mittels Clipping in einzelnen Fällen erschweren.

Bildgebung

CT-Angiographie

Die Sensitivität der CT-Angiographie für Aneurysmen > 5 mm liegt zwischen 95 und 100%[^4].

Mediabifurkationsaneurysma CT Angiographie
Mediabifurkationsaneurysma auf der rechten Seite (CT-Angiographie).

Intraoperative Abbildung

Mediabifurkationsaneurysma
Intraoperative Aufnahme eines unversorgten Mediabifurkationsaneurysma vor chirurgischer Behandlung mittels Clipping.