ASA-Klassifikation

Die ASA-Klassifikation beschreibt den präanästhesiologischen Gesundheitszustand und relevante Begleiterkrankungen. Sie unterstützt die perioperative Risikoeinschätzung, ersetzt diese jedoch nicht. Zusätzlich müssen unter anderem Art des Eingriffs, Gebrechlichkeit und körperliche Leistungsfähigkeit berücksichtigt werden[^1][^2].

Klassifikation

Definitionen nach dem ASA Physical Status Classification System, zuletzt geändert am 15. Oktober 2025[^2].

ASA Klassifikation

Beschreibung

ASA 1

Gesunder Patient

ASA 2

Leichte systemische Erkrankung.

ASA 3

Schwere systemische Erkrankung.

ASA 4

Schwere systemische Erkrankung mit ständiger Lebensbedrohung.

ASA 5

Moribunder Patient, der ohne Operation wahrscheinlich nicht überleben wird

ASA 6

Patient mit festgestelltem Hirntod, dessen Organe zur Spende entnommen werden.

Beispiele bei Erwachsenen

Beispiele bei Erwachsenen sind gut eingestellter Diabetes oder Bluthochdruck für ASA II sowie schlecht eingestellte Erkrankungen für ASA III. Die Zuordnung erfolgt anhand des Gesamtzustands. Einzelbeispiele ersetzen keine individuelle Beurteilung[^2].

Was bedeutet ASA III E?

Der Zusatz E kennzeichnet eine Notfalloperation. Ein Notfall liegt vor, wenn eine Verzögerung der Behandlung die Gefahr für das Leben oder einen Körperteil wesentlich erhöhen würde. ASA III E bezeichnet somit ASA III bei einem Notfalleingriff[^2].

Wer legt die ASA-Klasse fest?

Die endgültige ASA-Einstufung erfolgt am Tag der Anästhesie durch den beurteilenden Anästhesisten[^2].

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  • Text geändert: “Beispiele bei Erwachsenen sind gut eingestellter Diabetes oder Bluthochdruck für ASA II sowie schlecht eingestellte Erkrankungen für ASA III. Die Zuordnung erfolgt anhand des Gesamtzustands; Einzelbeispiele ersetzen keine individuelle Beurteilung[^2].”“Beispiele bei Erwachsenen sind gut eingestellter Diabetes oder Bluthochdruck für ASA II sowie schlecht eingestellte Erkrankungen für ASA III. Die Zuordnung erfolgt anhand des Gesamtzustands. Einzelbeispiele ersetzen keine individuelle Beurteilung[^2].”
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  • Text ergänzt: “Die ASA-Klassifikation beschreibt den präanästhesiologischen Gesundheitszustand und relevante Begleiterkrankungen. Sie unterstützt die perioperative Risikoeinschätzung, ersetzt diese jedoch nicht. Zusätzlich müssen unter anderem Art des Eingriffs, Gebrechlichkeit und körperliche Leistungsfähigkeit berücksichtigt werden[^1][^2].”
  • Text ergänzt: “Definitionen nach dem ASA Physical Status Classification System, zuletzt geändert am 15. Oktober 2025[^2].”
  • Text ergänzt: “Beispiele bei Erwachsenen”
  • Text ergänzt: “Beispiele bei Erwachsenen sind gut eingestellter Diabetes oder Bluthochdruck für ASA II sowie schlecht eingestellte Erkrankungen für ASA III. Die Zuordnung erfolgt anhand des Gesamtzustands; Einzelbeispiele ersetzen keine individuelle Beurteilung[^2].”
  • Text ergänzt: “Was bedeutet ASA III E?”
  • Text ergänzt: “Der Zusatz E kennzeichnet eine Notfalloperation. Ein Notfall liegt vor, wenn eine Verzögerung der Behandlung die Gefahr für das Leben oder einen Körperteil wesentlich erhöhen würde. ASA III E bezeichnet somit ASA III bei einem Notfalleingriff[^2].”
  • Text ergänzt: “Wer legt die ASA-Klasse fest?”
  • Text ergänzt: “Die endgültige ASA-Einstufung erfolgt am Tag der Anästhesie durch den beurteilenden Anästhesisten[^2].”
  • Text entfernt: “Die ASA-Klassifikation ist ein weltweit genutztes System der American Society of Anesthesiologists zur präoperativen Einschätzung des körperlichen Zustands und Risikos von Patienten[^1].”
  • Zitation hinzugefügt: “ASA Committee of Oversight: Economics. American Society of Anesthesiologists Statement on ASA Physical Status Classification System. Anesthesiology Open. 2026;1(1):e0002. Last amended October 15, 2025.”
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Artikel erstellt am · Alaric Steinmetz

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