Die Sutura metopica ist eine median verlaufende Schädelnaht zwischen den beiden Hälften des Os frontale. Physiologischerweise verschmilzt sie im frühen Kindesalter, typischerweise zwischen dem 1. und 8. Lebensjahr. Persistiert die Naht darüber hinaus bis ins Erwachsenenalter, spricht man von einer persistierenden Sutura metopica oder Metopismus.
Neurochirurgische Relevanz
Für die Neurochirurgie und kraniofaziale Chirurgie besitzt die Sutura metopica vor allem aufgrund ihrer Differenzialdiagnose zur Fraktur sowie ihrer Bedeutung bei kraniosynostotischen Fehlbildungen Relevanz[^1].