Die Phantosmie wird zu den Riechstörungen gezählt. Es handelt sich bei der Phantosmie um eine Wahrnehmung von Gerüchen in Abwesenheit einer Reizquelle[^1].
Neurochirurgische Relevanz
Für die Neurochirurgie ist die Phantosmie insbesondere im Zusammenhang mit folgenden Krankheitsbildern relevant:
Temporallappen-Epilepsie (olfaktorische Aura vor einem Anfall)
Hirntumoren, besonders im Bereich des Temporallappens, Frontallappens oder des olfaktorischen Systems