Lamina terminalis

Die Lamina terminalis ist eine dünne unpaarige Struktur zwischen Commissura anterior und Chiasma opticum.

Funktion

In der Lamina terminalis befindet sich das Organum vasculosum laminae terminalis (OVLT) und der Nucleus praeopticus medianus (MnPO), welche von der Blut-Hirn-Schranke ausgenommen sind. Die Lamina terminalis spielt eine wichtige Rolle in der Regulierung der Vasopressinausschüttung und der Osmoregulierung[^2].

Anatomie

Die Lamina terminalis schließt den dritten Ventrikel nach rostral ab. Der Subarachnoidalraum anterior der Lamina terminalis wird als Cisterna laminae terminalis bezeichnet[^1].

Abbildung

Lamina terminalis
Abbildung der Lamina terminalis. Abbildung adaptiert von Rhoton.
Mediale Ansicht der Sella Region
Mediale Ansicht der Sella Region. Abbildung adaptiert von Albert Rhoton 2002 Neurosurgery.
Dritter Ventrikel Sagittal
Sagittaler Schnitt durch den dritten Ventrikel. Abbildung adaptiert von Albert Rhoton 2002 in Neurosurgery.

Bildgebung

Lamina terminalis im MRT
Darstellung der Lamina terminalis (rote Pfeile) in einer sagittalen T2 Sequenz eines 7 Tesla MRI.

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Artikel erstellt am · Alaric Steinmetz

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