Ars Neurochirurgica

Central cord Syndrom

Das Central cord Syndrom ist die häufigste inkomplette Rückenmarksverletzung und entsteht meistens akut bedingt durch ein Trauma bei Patienten mit einer vorbestehenden zervikalen Spinalkanalstenose. Die Klinik ist typischerweise und gekennzeichnet durch eine größere Beeinträchtigung der motorischen Funktionen der oberen Extremitäten verglichen mit den unteren Extremitäten, insbesondere der Handkraft, durch geringer ausgeprägte Blasen-/Mastdarmentleerungsstörungen, sexuelle Dysfunktion und variable sensible Ausfälle unterhalb der Läsionshöhe. Die Therapie der Wahl ist eine frühzeitige operative Dekompression und gegebenenfalls eine instrumentierte Fusion1.

Referenzen


  1. Richter, Marcus. "Akutes traumatisches Central Cord Syndrom bei Stenose–Operieren." Die Wirbelsäule 2.01 (2018): 27-34.