Central cord Syndrom

Das Central cord Syndrom ist die häufigste inkomplette Rückenmarksverletzung und entsteht meistens akut bedingt durch ein Trauma bei Patienten mit einer vorbestehenden zervikalen Spinalkanalstenose.

Epidemiologie

Typischerweise kommt das Central cord Syndrom bei Männern mittleren oder höheren Alters vor1.

Symptomatik

Das klinische Erscheinungsbild eines Central cord Syndroms ist typischerweise gekennzeichnet durch eine größere Beeinträchtigung der motorischen Funktionen der oberen Extremitäten verglichen mit den unteren Extremitäten, insbesondere der Handkraft, durch geringer ausgeprägte Blasen-/Mastdarmentleerungsstörungen, sexuelle Dysfunktion und variable sensible Ausfälle unterhalb der Läsionshöhe. Bei bis zu 22% der Patienten kommt es zu einer Allodynie, welche sich im Regelfall innerhalb 3-4 Wochen wieder zurückbildet.

Therapie

Die Therapie der Wahl ist eine frühzeitige operative Dekompression und gegebenenfalls eine instrumentierte Fusion2.

Referenzen