McCormick Klassifikation

Die McCormick Klassifikation wurde 19901 veröffentlicht und dient der klinisch neurologischen Einteilung von Patienten mit intramedullären Rückenmarkstumoren in vier verschiedene Grade:

Grad Beschreibung
1 Neurologisch normal; Milde fokale Defizite, welche nicht signifikant die Funktion der betroffenen Extremität beeinflussen. Milde Spastizität oder Reflexabnormalität. Normaler Gang.
2 Vorhandensein von sensomotorischen Defiziten, welche die Funktion der betroffenen Extremität beeinflussen. Milde bis moderate Gangunsicherheit. Starke Schmerzen oder Dysästhesie, welche die Lebensqualität des Patienten beeinflussen. Patient ist weiterhin unabhängig.
3 Deutliches neurologisches Defizit. Patient benötigt Krücken oder Abstützung zum Gehen oder es besteht ein signifkantes bilaterales Defizit der oberen Extremität. Patient kann selbständig oder unabhängig sein.
4 Starkes Defizit. Patient benötigt Rollstuhl oder Krücken/Abstützung zum Gehen mit bilateraler Einschränkung der oberen Extremität. Patient ist nicht unabhängig.

McCormick Klassifikation
Abbildung der orginalen McCormick Klassifikation von McCormick Torrest et al. 1990."

Referenzen