Ars Neurochirurgica

Zerebrovaskuläre Reservekapazität (CVR)

Die zerebrovaskuläre Reservekapazität (CVR) bezeichnet die potentielle Steigerungsmöglichkeit der zerebralen Durchblutung aus einer Ruhesituation heraus. Typischerweise wird die zerebrovaskuläre Reservekapazität durch eine Cerebral blood flow (CBF) Messung mittels PET oder SPECT bestimmt. Als indirekte Perfusionsmessung kann alternativ wegen der Nicht-Invasivität und des geringen Messaufwandes die transkranielle Dopplersonographie (TCD) verwendet werden. Als Stimulationsmethode wird CO2-Inhalation oder Gabe von Acetazolamid eingesetzt1.

Referenzen


  1. Stol, M., Hamann, G. Die zerebrovaskuläre Reservekapazität. Nervenarzt 73, 711–718 (2002). https://doi.org/10.1007/s00115-002-1313-4