Ars Neurochirurgica

Sinking Skin Flap Syndrom

Als Sinking Skin Flap Syndrom wird die Symptomkombination aus Einsinken des Hautlappens und des darunter liegenden Hirnparenchyms im Bereich einer großen Kraniektomie und einer sekundären neurologischen Verschlechterung, unabhängig von der primären Erkrankung, bezeichnet. Als pathophysiologische Ursachen des Sinking Skin Flap Syndroms werden verschiedene Thesen postuliert. Zum einen soll die neurologische Verschlechterung durch eine direkte Kompression des Haut auf dem Hirnkortex zur Verschlechterung führen oder sekundär auf Grund einer Perfusionsverschlechterung des Gehirns zustande kommen1 2. Eine rasche Verbesserung der neurologischen Symptomatik kann häufig durch eine Lageveränderung der Patienten in eine Horizontallage erreicht werden1.

Referenzen


  1. Joseph, V., & Reilly, P. (2009). Syndrome of the trephined, Journal of Neurosurgery JNS, 111(4), 650-652. 

  2. Sakamoto, Shigeyuki, et al. "CT perfusion imaging in the syndrome of the sinking skin flap before and after cranioplasty." Clinical neurology and neurosurgery 108.6 (2006): 583-585.