Ars Neurochirurgica

Posteriores reversibles enzephalopathie Syndrom (PRES)

Das Posteriore reversible Enzephalopathie Syndrom (PRES) manifestiert sich klinisch durch Kopfschmerzen, Sehstörungen, Krampfanfälle und Wesensveränderung bzw. Bewusstseinseintrübung. Im Gegensatz zur hypertensiven Enzephalopathie kann sich ein PRES jedoch auch ohne klinisch signifikante Steigerung des Blutdruckes manifestieren. Im MRI zeigt sich in der Regel bilaterale Veränderungen der weißen Substanz, welche als vasogene Ödeme interpretiert werden. Ein Diffusionsstörung zeigt sich in der Regel im MRI nicht 1. Die Behandlung besteht in der Beseitigung der Ursachen verbunden mit einer antihypertensiven und antikonvulsiven Therapie. Da ein PRES unbehandelt zu schweren neurologischen Ausfällen, zu einem Status epilepticus und auch bis zum Tode führen kann, ist eine intensivmedizinische Behandlung in vielen Fällen notwendig.

Referenzen


  1. Dietrich U, Borgstedt R, Herrmann F, Bach F. Das Posteriore Reversible Enzephalopathie-Syndrom (PRES). Intensivmed. August 2007:409-415. doi:10.1007/s00390-007-0806-6