Unter einer Hyperostose versteht man die Bildung überschüssigen Knochengewebes im Sinne einer Hyperplasie, welche durch eine gesteigerte Aktivität der Osteoblasten zustande kommt.
Epidemiologie
Eine bifrontale Hyperostose wurde in 5–12 % der Bevölkerung beschrieben[^3], kommt jedoch deutlich häufiger bei Frauen als bei Männern vor[^2]. Es besteht ein Zusammenhang zwischen einer bifrontalen Hyperostose und postmenopausalen Frauen. Die Inzidenz in dieser Population wurde zwischen 40 und 60 % beschrieben[^3].
Lokalisation
Eine Hyperostose wird besonders häufig bifrontal bei postmenopausalen Frauen beobachtet[^1].
Klinische Relevanz
Eine ausgeprägte Hyperostose kann das Durchführen einer Kraniotomie erschweren.