Als Synechie bezeichnet man eine pathologische Verklebung oder Verwachsung von Gewebeschichten oder Organanteilen, die physiologisch voneinander getrennt sind. Der Begriff wird meist für Adhäsionen im Bereich von Schleimhäuten oder serösen Häuten verwendet.
Ätiologie
Die Entstehung von Synechien basiert meist auf einem ähnlichen pathophysiologischen Mechanismus:
Wenn das Fibrin nicht zeitnah abgebaut wird, wandern Fibroblasten ein und bilden bindegewebige Brücken, die schließlich zu festen Verwachsungen führen.