Die Lungenembolie ist der akute oder subakute Verschluss von Pulmonalarterien durch embolisches Material, meist thrombotischen Ursprungs aus den tiefen Bein- oder Beckenvenen. In der Neurochirurgie stellt die Lungenembolie eine schwerwiegende perioperative Komplikation dar, da neurochirurgische Patienten häufig mehrere Risikofaktoren für venöse Thromboembolien aufweisen[^1] und gleichzeitig die Anwendung einer antithrombotischen Therapie durch das Risiko intrakranieller Blutungen eingeschränkt sein kann.
Klinische Symptomatik
Die Beschwerden bei einer Lungenembolie sind häufig unspezifisch. Typische Symptome können beispielsweise folgende sein:
Plötzlich einsetzende Dyspnoe
Tachypnoe
Thoraxschmerzen
Tachykardie
Hypoxämie
Husten
Hämoptysen
Diagnostik
Als Goldstandard zur Diagnostik der Lungenembolie gilt die CT-Pulmonalisangiographie (CTPA).