Kordotomie

Bei einer Kordotomie wird chirurgische der Tractus spinothalamicus lateralis durchtrennt, welcher das kontralaterale Schmerzempfinden zum Thalamus führt. Das Verfahren wird bei therapierefraktären unilateralen Schmerzen bei terminal kranken onkologischen Patienten angewandt1. Leiden die Patienten an kontralateralen Schmerzen besteht die Tendenz einer Verstärkung der kontralateralen Schmerzen nach der Kordotomie. Besteht vor dem Eingriff bereits eine Blasenstörung, so ist es wahrscheinlich, dass diese sich durch den Eingriff weiter verschlechtert2.

Referenzen



    1. Poolman, Marlise, et al. "Percutaneous cervical cordotomy for cancer-related pain: national data." BMJ Supportive & Palliative Care (2020). ↩ ↩ ↩ ↩

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