Ars Neurochirurgica

Fossa posterior Syndrom

Das Fossa posterior Syndrom, welches auch posterior Fossa Syndrom bezeichnet wird, ist eine Kombination von cerebellärem Mutismus und Verhaltensveränderungen als Komplikation nach einer Operation in der hinteren Schädelgrube. Die Verhaltensänderungen können sich beispielsweise als emotionale Labilität oder eine verringerte Initiierung von Bewegungen. Bei einer Fallstudie mit 142 Tumorresektionen in der hinteren Schädelgrube bei Kindern trat das Syndrom in etwa 8,5% der Fälle auf1. Das Fossa posterior Syndrom korreliert mit einer langsamen und schlechten Erholung von neurokognitiven Defiziten2.

Referenzen


  1. Pollack IF. Posterior fossa syndrome. Int Rev Neurobiol. 1997;41:411-32. doi: 10.1016/s0074-7742(08)60362-1. PMID: 9378600. 

  2. Jane E Schreiber, Shawna L Palmer, Heather M Conklin, Donald J Mabbott, Michelle A Swain, Melanie J Bonner, Mary L Chapieski, Lu Huang, Hui Zhang, Amar Gajjar, Posterior fossa syndrome and long-term neuropsychological outcomes among children treated for medulloblastoma on a multi-institutional, prospective study, Neuro-Oncology, Volume 19, Issue 12, December 2017, Pages 1673–1682, https://doi.org/10.1093/neuonc/nox135