Ars Neurochirurgica

Disseminierte intravasale Koagulopathie

Unter einer disseminierten intravasalen Koagulopathie, kurz DIC, versteht man eine Koagulopathie, die durch eine intravasale Aktivierung der Blutgerinnung entsteht. Sie führt zu einem gesteigerten Verbrauch von plasmatischen Gerinnungsfaktoren und Thrombozyten mit anschließendem Mangel dieser Komponenten. Deshalb wird die DIC auch vereinfacht Verbrauchskoagulopathie genannt. In der Neurochirurgie kann eine Verbrauchskoagulopathie Auslöser eines nicht traumatischen Subduralhämatoms sein1 2.

Referenzen


  1. KAWAKAMI, Yasuto, et al. "Intracranial Hemorrhage Associated with Nontraumatic Disseminated Intravascular Coagulation." Neurologia medico-chirurgica 30.8 (1990): 610-617. 

  2. Furui, Tomoo, et al. "Subdural hematoma associated with disseminated intravascular coagulation in patients with advanced cancer." Journal of neurosurgery 58.3 (1983): 398-401.