Die Cone Beam Computed Tomography (CBCT) ist ein röntgenbasiertes 3D‑Bildgebungsverfahren, das mithilfe eines kegelförmigen Strahlenbündels und eines Flachdetektors volumetrische Datensätze erzeugt. Ursprünglich wurde dieses Verfahren in der Zahnmedizin und HNO etabliert. Die CBCT Bildgebung gewinnt nun auch in der Neurochirurgie zunehmend an Bedeutung, insbesondere für intraoperative Navigation, Wirbelsäuleneingriffe und interventionelle Verfahren[^1] [^2] [^3] [^4].
Technik
Bei der CBCT rotiert die Röntgenquelle einmal um den Patienten und erfasst das Untersuchungsvolumen in einer einzigen Rotation. Der Datensatz wird anschließend mithilfe von Rekonstruktionsalgorithmen in ein 3D‑Volumen transformiert. Die Bildqualität ist insbesondere bei knöchernen Strukturen ausgezeichnet, während die Darstellung von Weichteilen der konventionellen CT weiterhin unterlegen bleibt.