Ars Neurochirurgica

Bradyphrenie

Als Bradyphrenie wird die Verlangsamung der geistigen Funktionen im Rahmen hirnorganischer Prozesse bezeichnet. Die Denkinhalte sind dabei nicht beeinträchtigt, weshalb auch von Pseudodemenz gesprochen wird. Sie tritt unter anderem bei Demenzerkrankungen, Morbus Parkinson, Depressionen oder auch bei Patienten mit einem Normaldruckhydrocephalus auf.