Ars Neurochirurgica

Armvorhalteversuch

Der Armvorhalteversuch dient zur Beurteilung der symmetrischen Muskelfunktion und Kraft in der oberen Extremität1. Der Patient schließt beim Armvorhalteversuch die Augen und hebt die Arme vor dem Körper bis auf Schulterhöhe an. Die Handflächen zeigen dabei nach oben. Kommt es zu einem Absinken der Arme oder Pronieren der Handflächen, dann gilt der Test als pathologisch. Der Test ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Beurteilung der groben Kraft in der oberen Extremität.

Schematische Abbildung eines Armvorhalteversuch
Schematische Darstellung der Durchführung eines Armvorhalteversuch. Abbildung adaptiert von Neurology and neurosurgery illustrated e-book. Elsevier Health Sciences, 2010.

Schematische Abbildung eines pathologischen Armvorhalteversuchs
Schematische Darstellung eines pathologischen Armvorhalteversuchs mit Pronation und Absinken. Abbildung adaptiert von Neurology and neurosurgery illustrated e-book. Elsevier Health Sciences, 2010.

Referenzen


  1. Lindsay, Kenneth W., Ian Bone, and Geraint Fuller. Neurology and neurosurgery illustrated e-book. Elsevier Health Sciences, 2010.