Ars Neurochirurgica

Adiadochokinese

Der Begriff Adiadochokinese wurde von Babinski geprägt und bedeutet die Unfähigkeit der Koordination von schnell aufeinanderfolgenden alternierenden Bewegungen1, wie beispielsweise eine schnelle aufeinanderfolgende Pro- und Supinationsbewegung in der Hand. Bei normaler Geschwindigkeit können die Bewegungen normal ausgeführt werden. Die Funktion schnell alternierende Bewegungen durchzuführen wird dem Cerebellum zugeschrieben und Schädigungen im Cerebellum können zu einer Adiachokinese führen.

Referenzen


  1. Miura, Kinnosuke. "On the function of the cerebellum." Science 58.1506 (1923): 361-362.