Die CRASH (Corticosteroid randomisation after significant head injury) Studie wurde im Jahr 2004 im Lancet veröffentlicht[^1] und untersuchte die Wirksamkeit von Methylprednisolon bei Patienten mit einem Schädelhirntrauma. Die Studie konnte zeigen, dass Methylprednisolon keinen positiven Effekt auf die Mortalität hat, sondern die Mortalität sogar in den ersten zwei Wochen erhöht, woraufhin die ersten Studienergebnisse frühzeitig publiziert wurden.
Studienprofil der CRASH Studie. Abbildung adaptiert aus der orginalen Publikation.Resultate der CRASH Studie. Abbildung adaptiert aus der orginalen Publikation.
Interpretation der Autoren
Our results show there is no reduction in mortality with methylprednisolone in the 2 weeks after head injury. The cause of the rise in risk of death within 2 weeks is unclear[^1].
Followup Studie
Es folgte im Folgejahr eine erneute Publikation mit den 6-Monat Follow-up Daten in welchen die ursprüngliche Konklusion der initialen Ergebnisse verstärkt wurde:
These results lend support to our earlier conclusion that corticosteroids should not be used routinely in the treatment of head injury[^2].
Resultate der CRASH Studie nach 6 Monaten. Abbildung adaptiert aus der orginalen Publikation.
CRASH 1 Design
Studienprofil der CRASH Studie. Abbildung adaptiert aus der orginalen Publikation.
CRASH 1 Ergebnis
Resultate der CRASH Studie. Abbildung adaptiert aus der orginalen Publikation.
CRASH 1 6 Monate Ergebnis
Resultate der CRASH Studie nach 6 Monaten. Abbildung adaptiert aus der orginalen Publikation.