Knochenzement

Chemisch gesehen handelt es sich bei den meisten Knochenzementen um thermoplastische Kunststoffe auf der Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA, Acrylglas). Sie werden vor der Anwendung aus zwei getrennten Komponenten, einem Binder und einem Härter angemischt. Anschließend sind sie eine Zeit lang verarbeitbar, bevor sie durch Polymerisation aushärten. In der Neurochirurgie findet Knochenzement vor allem bei Schädeldachplastiken sowie Kypho– und Vertebroplastien Einsatz.