Hemispasmus facialis

Hintergrund: Beim Hemispasmus facialis besteht eine Bewegungsstörung der vom Nervus facialis innervierten Muskulatur. Dadurch kommt es zu unwillkürlichen kurzen oder auch länger anhaltenden Kontraktionen der Gesichtsmuskulatur. Die Prävalenz für diese Erkrankung liegt bei etwa 11 pro 100 000 Einwohner. Die lange Anamnesedauer von durchschnittlich 8,2 Jahren. Meistens liegt ein neurovaskulärer Konflikt dieser Erkrankung zu Grunde, welcher chirurgisch behandelt werden kann.